Wenn du eine Kamera kaufst, fragst du dich oft: Bildanzahl – also Megapixel – ist das alles, was zählt? Bildanzahl, die Anzahl der Pixel, die ein Foto enthält, wird oft als Maß für Qualität missverstanden. Auch als Auflösung bezeichnet, sagt sie wenig über das Endergebnis aus – denn ein Bild mit 45 Megapixeln ist nicht automatisch besser als eines mit 24. Es geht nicht darum, wie viele Bilder du machst, sondern wie viele davon wirklich zählen.
Die meisten Menschen glauben, mehr Megapixel = bessere Fotos. Doch das ist ein Irrtum. Ein Foto von einer Canon R5 mit 45 Megapixeln wirkt nur dann beeindruckend, wenn du auch das richtige Objektiv, das passende Licht und den richtigen Moment hast. Kameraauflösung, die technische Fähigkeit einer Kamera, Details festzuhalten ist nur ein Teil der Gleichung. Megapixel, die Einheit, mit der Bildanzahl gemessen wird werden von Herstellern als Marketing-Waffe missbraucht. Wer braucht schon 100 Megapixel, wenn du dein Bild nur auf Instagram zeigst? Profis nutzen oft 24 bis 36 Megapixel – nicht weil sie nicht mehr können, sondern weil sie wissen: Zu viel Auflösung macht Dateien schwer, verlangsamt den Workflow und bringt keine sichtbaren Vorteile im Alltag.
Was wirklich zählt, ist die Bildqualität – und die entsteht nicht durch Sensorgröße allein, sondern durch Licht, Komposition und Timing. Du kannst mit einem iPhone 15 Pro ein besseres Bild machen als mit einer teuren Vollformat-Kamera, wenn du weißt, wie du das Licht nutzt. Die meisten Fotos, die du jemals brauchen wirst, werden auf dem Handy oder einem Bildschirm betrachtet. Da reichen 12 Megapixel locker aus. Nur wenn du große Drucke machst, oder stark zurechtstrecken musst, wird eine höhere Bildanzahl relevant. Und selbst dann: Ein guter Fotograf mit 24 Megapixeln schlägt einen schlechten mit 60.
Es gibt keinen goldenen Wert für die perfekte Bildanzahl. Es gibt nur den richtigen Moment – und die Disziplin, nicht zu viele Fotos zu schießen, nur weil du kannst. Die meisten Menschen schießen hunderte Bilder pro Shoot, weil sie glauben, mehr Chancen bedeuten mehr Erfolg. Falsch. Besser ist: weniger Fotos, aber mit mehr Absicht. Jedes Bild sollte eine Frage beantworten, eine Emotion transportieren, einen Moment festhalten – nicht nur Speicherplatz füllen.
In der Sammlung unten findest du Artikel, die genau das erklären: Warum Canon und Nikon nicht mit höheren Megapixeln besser sind, wie du mit einer einfachen Kamera bessere Fotos machst und warum die meisten Fotografen sich an der falschen Zahl orientieren. Du wirst sehen: Es geht nicht um die Zahl der Pixel – sondern um die Zahl der Momente, die du wirklich festhältst.
Wie viele Bilder du von einer einstündigen Fotosession bekommst, hängt von der Art des Shootings und der Nachbearbeitung ab. Erfahre, warum 20-40 bearbeitete Bilder der Standard sind und warum mehr nicht immer besser ist.
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