Einkommensspiegel Fotografie: Die Wahrheit über das Gehalt von Fotografen

Wolltest du schon mal wissen, wie viel Fotografen wirklich verdienen? Spoiler: Das Gehalt schwankt ehrlich gesagt enorm – und das liegt nicht nur an der Kamera. Manche shooten für 50 Euro die Stunde, andere bekommen mehrere Tausend für einen Großauftrag. Das spannende daran? Was für dich drin ist, hängt komplett davon ab, in welchem Bereich du unterwegs bist.

Starten wir mit den Klassikern: Hochzeitsfotografie, Portraits oder Business-Shoots. Viele Fotografen starten als Einzelkämpfer, meistens nebenbei. Anfangs bist du bei 25 bis 50 Euro pro Stunde – aber davon bleibt nach Steuern und Versicherungen oft weniger übrig, als du denkst. Profi-Hochzeitsfotografen kassieren auch mal 2.000 Euro für einen Tag, aber die Vorbereitung, Bildbearbeitung und Kundenakquise frisst richtig Zeit. Es lohnt sich nur, wenn du wirklich Bock darauf hast und zuverlässig bist.

Ganz andere Summen werden in der Mode- und Werbefotografie bewegt. Vogue-Fotografen oder Creator für große Kampagnen? Die bekommen nicht selten Tagessätze jenseits der 2.500 Euro. Aber: Bis du dort bist, brauchst du die richtigen Kontakte, ein starkes Portfolio und viel Ausdauer. Einfach mit ein paar schönen Instagram-Posts klappt das nicht. Viele landen stattdessen bei Mikroaufträgen für Social Media oder Events. Die bringen Kontakte, aber selten ein stabiles Einkommen.

Einige versuchen ihr Glück mit Bildverkäufen über Stockfoto-Plattformen. Das klingt zuerst easy: einfach schöne Fotos hochladen, zurücklehnen und Geld verdienen. In Wahrheit brauchst du aber Masse und ein gutes Gespür für beliebte Motive. Pro verkauftem Bild gibt’s meistens nur Centbeträge – es sei denn, du hast einen echten Renner gelandet.

Was ist mit Festanstellungen? Angestellte Fotografen in Studios oder für Zeitungen bewegen sich oft zwischen 2.000 bis 3.000 Euro brutto im Monat. Hier sind dafür Urlaub, Krankengeld und regelmäßiges Einkommen dabei. Das gibt Sicherheit, aber der kreative Freiraum kann eingeschränkt sein. Viele Profis wechseln irgendwann in die Freiberuflichkeit, wenn sie Aufträge an Land ziehen können.

Und wie sieht’s aus mit Nebenverdienst? Klar, neben dem Hauptjob am Wochenende Hochzeiten zu fotografieren kann sich lohnen – vorausgesetzt, du liebst den Stress und kannst gut mit Menschen umgehen. Talent allein reicht nicht. Die Wahrheit ist: Die Konkurrenz schläft nicht und die Preise purzeln schnell, wenn jemand billiger anbietet. Gerade am Anfang zählt Durchhaltevermögen, ein guter Netzwerkaufbau und ständiges Lernen.

Zahlen, Praxistipps und echte Einblicke zu Honoraren findest du in den Artikeln weiter unten. Eins ist sicher: Mit Ausdauer und dem richtigen Know-how kannst du aus Fotografie mehr als ein Hobby machen. Einkommensspiegel bringt dir Klartext rund ums Geldverdienen in der Fotografie – für Anfänger, Profis und alle, die ehrlich wissen wollen, worauf sie sich einlassen.

Wie viel verdienen Modefotografen?

Wie viel verdienen Modefotografen?

Modefotografen können je nach Erfahrung, Spezialisierung und Einsatzbereich sehr unterschiedlich verdienen. Während Anfänger in der Branche möglicherweise mit weniger auskommen müssen, können etablierte Namen durch exklusive Aufträge und Markenkooperationen attraktive Gehälter erzielen. Spannend ist, dass insbesondere die Zusammenarbeit mit großen Modemagazinen und Luxusmarken das Einkommen enorm steigern kann. Für Einsteiger ist es ratsam, sich ein breites Netzwerk aufzubauen und stetig am eigenen Portfolio zu arbeiten. In der Modebranche können zudem Trends und Locations einen entscheidenden Einfluss auf die Vergütung haben.

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