Stell dir vor, du startest als Fotograf und fragst dich: Was springt am Anfang eigentlich finanziell für mich raus? Keine Panik, du bist nicht allein. Viele wollen wissen, wie es um das Einstiegsgehalt steht, bevor sie in den Foto-Job einsteigen. Die Wahrheit: Es gibt nicht das eine Gehalt. Es kommt total darauf an, ob du fest angestellt bist oder als Selbstständiger durchstartest. Und mal ehrlich – anfangs ist das Gehalt oft eher knapp. Aber es gibt Tricks, wie du zügig mehr rausholen kannst.
Festangestellte Fotografen, zum Beispiel im Fotostudio oder bei Medienunternehmen, liegen beim Brutto-Einstiegsgehalt meist irgendwo zwischen 1.800 und 2.400 Euro im Monat. Klingt nicht nach Reichtum? Ganz ehrlich – außerhalb der Großstadt oder bei kleinen Studios kann es teils noch weniger sein. In coolen Werbeagenturen oder als Modefotograf kann aber direkt viel mehr drin sein – wenn du die richtigen Skills und Beziehungen mitbringst. Anders läuft es, wenn du direkt auf eigene Faust startest: Dann hängt das Einkommen komplett von deinem Talent fürs Netzwerken, deinen Kunden und deiner Ausdauer ab.
Beim Sprung in die Selbstständigkeit bist du flexibel, aber auch selbst für alles verantwortlich: Aufträge finden, Preise festlegen, Rechnungen schreiben und Kunden glücklich machen. Besonders am Anfang stehen weniger feste Aufträge auf dem Plan, dafür kannst du mit kleinen Jobs und nebenbei etwa mit Stockfotografie Erfahrungen sammeln und Geld dazuverdienen. Viele fangen mit 300 bis 600 Euro im Monat an – gerade, wenn sie sich das Business langsam aufbauen oder noch nebenbei arbeiten. Das alles kann sich ruckzuck ändern, wenn du beispielsweise Hochzeiten fotografierst oder für Unternehmen Kampagnen schießt. Dann winken auch mal größere Summen für einzelne Aufträge.
Eine große Rolle beim Einstieg ins Gehalt spielt Erfahrung – nicht nur mit der Kamera, sondern auch im Umgang mit Kunden. Wer schon ein gutes Portfolio hat, kommt schneller an bessere Jobs. Je nach Spezialisierung kannst du deine Preise ganz unterschiedlich ansetzen: Eventfotografie, Produktbilder für Shops oder Portraits liefern jeweils andere Tagessätze und Stundensätze. Ein simpler Tipp: Schau dir an, was andere in deiner Region verlangen und orientiere dich daran, aber unterbiete dich nicht dauerhaft. Qualität lohnt sich – gerade in diesem kreativen Job!
Bock auf mehr Geld von Anfang an? Dann bau dir früh ein Netzwerk auf, präsentiere deine besten Arbeiten online und frage früh nach Empfehlungen. Ehrlichkeit im Gespräch mit Kunden hilft dir auch, faire Preise durchzusetzen. Gerade am Anfang solltest du nicht auf kostenlose Jobs setzen, nur weil du denkst, das bringt irgendwann riesige Chancen. Klare Kommunikation und selbstbewusstes Auftreten machen oft den Unterschied beim Einstiegsgehalt.
Die Fotografie ist ein faszinierender Beruf, der nicht nur Kreativität, sondern auch technisches Verständnis erfordert. Aber wie sieht es mit den Verdienstmöglichkeiten für Anfänger aus? In diesem Artikel gehen wir auf verschiedene Faktoren ein, die das Einkommen beeinflussen können, darunter Spezialisierung, Standort und Auftragslage. Mit praxisnahen Tipps und tiefgreifenden Einblicken unterstützt dieser Artikel angehende Fotografen dabei, eine erfolgreiche Karriere zu starten.
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