Du willst als Fotograf richtig durchstarten und Fotoaufträge bekommen? Klar, davon träumt jeder, der mehr als nur die Familie im eigenen Garten ablichtet. Doch knallhart: Fotojobs fallen selten vom Himmel. Es zählt, wie du dich präsentierst und wie clever du dein Können zeigst.
Die meisten starten mit kostenlosen Aufträgen für Freunde oder Bekannte. Das baut dein Portfolio auf. Mit jedem gelungenen Shooting wächst deine Mappe. Zeig die besten Bilder auf deiner Website, zum Beispiel auf momentistudio.de, oder präsentiere sie zielgerichtet auf Social Media. Wer sichtbar wird, wird gebucht. Punkt.
Nimm Kontakt zu lokalen Unternehmen, Veranstaltern und Kreativagenturen auf. Häufig suchen sie zum Beispiel Fotografen für Events, Mitarbeiterfotos oder Produktshootings. Ein gezieltes Anschreiben mit Beispielbildern wirkt Wunder. Statt 08/15-Anfragen besser: Zeig, dass du dich mit dem Unternehmen oder den Produkten wirklich beschäftigt hast. Das hebt dich von der Masse ab.
Viele unterschätzen, wie hilfreich Empfehlungen sind. Nach jedem Shooting: Frag nach ehrlichem Feedback – und danach, ob sie dich weiterempfehlen. Manchmal reicht ein Social-Media-Post deiner Kunden und plötzlich klopft schon der nächste Interessent an.
Wer flexibel bleibt, bekommt mehr Aufträge. Ob Portrait, Hochzeit, Business oder sogar Mode – je breiter du aufgestellt bist, desto mehr Chancen kommen rein. Klar, irgendwann kannst du dich spezialisieren, aber am Anfang zählt Erfahrung. Vergiss dabei nicht: Bei jedem Job lernst du etwas dazu, sei es im Umgang mit der Technik, der Nachbearbeitung oder im Gespräch mit Kunden.
Preise? Ein großes Thema. Gerade am Anfang musst du dich oft am Markt orientieren. Schau, was andere verlangen, aber verkaufe dich nicht unter Wert. Erkläre offen deine Leistung – etwa hochwertige Bildbearbeitung oder schnelle Lieferung. Transparenz sorgt für Vertrauen.
Die Konkurrenz schläft nicht. Viele Fotografen setzen auf einen bestimmten Stil oder bieten ausgefallene Extras an. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen: Wer seinen Kunden ein cooles Erlebnis bietet, bleibt im Kopf. Ob ausgefallene Location, kreative Bildideen oder schnelle Reaktionszeiten bei Anfragen – kleine Details machen den Unterschied.
Natürlich gibt es auch Schattenseiten. Mal läuft wochenlang nichts, dann kommt alles auf einmal. Gerade Anfänger sollten darauf vorbereitet sein, dass die Auftragslage schwanken kann. Wer für solche Phasen vorarbeitet und immer am eigenen Portfolio feilt, bleibt langfristig relevant.
Der direkte Draht zu deinen Wunschkunden entsteht übrigens selten über riesige Werbebudgets, sondern über ehrliches Interesse und Sympathie. Sei verlässlich, unkompliziert, halte Absprachen ein – und das nächste Shooting ist meistens nicht weit.
Bock auf mehr Fotoaufträge? Dranbleiben, ausprobieren, Netzwerken – und vor allem: Mut zur eigenen Handschrift. Denn am Ende zählt, dass deine Bilder den Unterschied machen.
In diesem Artikel erfahren Sie, auf welchen Wegen Fotografen ihr Geld verdienen und wie die Bezahlungsstrukturen in diesem kreativen Beruf aussehen. Wir tauchen in verschiedene Bezahlmodelle ein, betrachten die Bedeutung von Auftragsarbeit, Lizenzierung, Fotowettbewerben und Nebeneinkünften. Auch gebe ich Tipps, wie man als Fotograf effektiv Preise verhandeln kann und wann bar zu klingender Münze Abzüge hinzunehmen sind.
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