Karriere Fotografie: So startest du richtig durch

Der Traum vom Fotografenjob klingt super – aber wie klappt das wirklich? Von außen sieht es oft einfach aus: Kamera kaufen, ein paar coole Bilder posten, und schon hagelt es Aufträge. Ganz so schnell geht's dann doch nicht. Aber Fakt ist: Mit der richtigen Strategie kannst du in der Fotografie wirklich Fuß fassen – egal, ob du nebenbei anfangen willst oder direkt voll einsteigen möchtest.

Die allererste Hürde: Sich überhaupt an den ersten Job zu wagen. Natürlich ist das eigene Portfolio das A und O. Ohne Beispiele deiner Arbeit wird sich niemand trauen, dich für ein Shooting zu buchen. Und mal ehrlich, jeder hat mal klein angefangen – auch echt erfolgreiche Modefotografen hatten ihre ersten Shootings mit Freunden oder bei lokalen Events. Nutze jede Gelegenheit, um dein Portfolio zu füllen, dabei musst du noch nicht direkt mit Top-Equipment starten. Wichtig ist, dass deine Fotos deinen Stil und Können zeigen.

Wenn du Geld verdienen willst, musst du ein Händchen für Vermarktung haben. Viele unterschätzen, wie wichtig Kontaktnetzwerke und Social Media sind. Wer nicht sichtbar ist, wird schnell übersehen. Tipp: Bau zuerst Kontakte in deinem Umfeld auf – Hochzeiten, Taufen, Vereine, sogar kleine Unternehmen im Kiez brauchen immer mal wieder Fotos. Die ersten, ehrlich bezahlten Jobs kommen meist überraschend und nicht über große Portale oder Modelagenturen, sondern direkt über dein bestehendes Netzwerk.

Klar gibt's in der Fotografie auch Schattenseiten. Konkurrenzdruck, die Jagd nach Kunden, und Stress sind oft Teil des Jobs. Du stehst ständig auf dem Prüfstand: Liefert dein Bild den gewünschten Wow-Effekt? Passt der Stil zum Auftraggeber? Wer damit umgehen will, braucht starke Nerven und Spaß an kreativen Herausforderungen. Gerade in der Modefotografie oder bei hochkarätigen Magazinen wie Vogue entscheiden oft Kontakte und das gewisse Extra im Portfolio, nicht nur Technik.

Was verdienen eigentlich Fotografen? Die große Bandbreite klingt verrückt – vom Nebenverdienst mit Stockfotos bis zum fünfstelligen Auftrag als Modefotograf ist alles drin. Aber: Ein festes Gehalt gibt’s meist nur als Angestellter, zum Beispiel bei Studios oder Zeitungen. Die meisten verdienen als Selbstständige durch viele kleine Aufträge, Workshops oder Bildverkäufe. Wer regelmäßig gut gebucht werden möchte, muss sich als Profi vermarkten, Nischen finden und flexibel bleiben. Ein offener Umgang mit Preisen und Leistungen ist dabei Pflicht, sonst bleiben am Ende Frust und leere Taschen.

Und noch ein Tipp für Einsteiger: Technik-Fragen nicht überbewerten. Ob Canon, Nikon oder Spiegellos – entscheidend ist, dass du mit dem Equipment sicher umgehen kannst. Die beste Kamera ist die, die du im Griff hast. Viele Profis wechseln auch das System, je nachdem, welche Jobs oder Trends gefragt sind. Wenn du dich weiterbildest und immer am Puls bleibst, ist Fotografie ein echt spannender, abwechslungsreicher Karrierezweig. Und vielleicht bist du schon bald derjenige, den andere um Rat fragen!

Ist der Job als Fotograf wirklich so schwer? Ein Blick hinter die Kulissen

Ist der Job als Fotograf wirklich so schwer? Ein Blick hinter die Kulissen

Ist der Job als Fotograf so hart wie viele denken? Dieser Artikel beleuchtet echte Hindernisse, Arbeitsalltag, Tipps und Chancen im spannenden Fotografenberuf.

Mehr erfahren...

© 2025. Alle Rechte vorbehalten.