Beim Stichwort Modefotografie denken viele sofort an Glamour und Promis. Aber wie sieht es mit dem Einkommen aus? Die Wahrheit: Die Gehälter von Modefotografen schwanken stark – von Brot-und-Butter-Jobs für Magazine bis zu fünfstelligen Honoraren für große Kampagnen. Am Anfang sind 150 bis 350 Euro pro Shooting oft normal. Wer es schafft, sich einen Namen zu machen, bekommt schnell 1.000 Euro oder mehr für einen Tag. Große Namen? Die schießen Werbekampagnen für Labels und kassieren pro Auftrag locker mehrere Tausend Euro.
Du fragst dich wahrscheinlich: Was macht den Unterschied? Antwort: Erfahrung, Netzwerk, Stil und Eigenvermarktung. Wer regelmäßig für Magazine wie Vogue oder Elle arbeitet, sichert sich nicht nur tolle Referenzen, sondern auch bessere Gagen. Aber die meisten starten klein: Model-Tests oder Lookbooks für lokale Marken bringen zwar oft nur ein paar hundert Euro – sind aber wichtig für dein Portfolio.
Neben Kundenaufträgen gibt es weitere Wege, Einkommen zu sichern. Stockfotografie oder das Verkaufen von Editorials ist für viele ein Extra-Boost. Manche Fotografen bieten auch Workshops für Einsteiger an – das bringt schnell ein paar hundert Euro pro Tag und hilft, Zeiten ohne Aufträge zu überbrücken. Wichtig: Je abwechslungsreicher dein Angebot, desto stabiler dein Einkommen.
Netzwerk schlägt alles – das gilt besonders in der Fashion-Branche. Events besuchen, Modelagenturen kennenlernen, Stylisten treffen: Wer gut vernetzt ist, bekommt eher coole Jobs und bessere Bezahlung. Viele Fotografen landen ihre wichtigsten Jobs über Empfehlungen, nicht über Bewerbungen. Und Social Media? Das bringt Sichtbarkeit, neue Kunden und oft auch direkte Anfragen für Shootings.
Die harten Fakten zur Preisgestaltung: Editorials für Magazine bringen meist zwischen 200 und 800 Euro, Werbekampagnen liegen schnell bei 2.000 bis 10.000 Euro. Aber der Markt ist hart umkämpft. Viele versuchen, sich unter Wert zu verkaufen, nur um Jobs zu bekommen. Dauerhaft lohnt sich das nicht. Wer klug kalkuliert und seine Nische findet – ob Beauty, Streetstyle oder High Fashion – kann sein Einkommen gezielt steigern.
Fazit? Modefotograf ist kein Beruf mit Sicherheit, denn kein Monat gleicht dem anderen. Aber wer sich geschickt anstellt, flexibel bleibt und die eigene Marke aufbaut, kann richtig gutes Geld verdienen. Bleib dran, vernetze dich und entwickle ein Gespür für Trends – dann klappt's nicht nur mit coolen Jobs, sondern auch aufs Konto kommt mehr als nur Kleingeld.
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