Verschleiß bei Kameras: Praktische Tipps für lange Freude am Fotografieren

Bei Fotokameras gibt’s ein Thema, das keinen kalt lässt: Verschleiß. Egal, ob du Profi bist oder gerade erst deine erste Spiegelreflexkamera gekauft hast, früher oder später zeigen selbst Top-Modelle kleine Macken. Viele denken erst an Verschleiß, wenn schon etwas klappert oder klemmt – dabei kann man mit ein paar Tricks gut vorbeugen.

Klar, der Verschluss ist das Herzstück deiner Kamera. Die Lebensdauer hängt direkt davon ab, wie oft du auslöst. Die meisten modernen DSLR- und Mirrorless-Kameras packen locker 100.000 bis 200.000 Auslösungen – aber auch diese Zahl kann schnell erreicht sein, wenn du oft Serien schießt. Hier hilft ein Blick in die Kamera-Statistiken oder Apps, mit denen du die aktuelle Auslösung auslesen kannst. Wissen, wann der Verschluss fällig ist, spart am Ende richtig Geld.

Objektive leiden genauso – vor allem beim ständigen Wechseln oder in staubigen Umgebungen. Kleine Staubkörner können in die Mechanik geraten und später für knirschende Geräusche sorgen. Am besten wechselst du Objektive so selten wie nötig und immer mit dem Bajonett nach unten. Ein schneller Blick auf Dichtungen und Frontlinsen lohnt sich, bevor du das nächste wichtige Shooting startest.

Elektronische Kontakte und Kunststoff-Teile sind oft die unterschätzten Schwachstellen. Wenn du draußen fotografierst, vor allem bei Regen oder am Strand, leg dir unbedingt einen Regenschutz zu. Auch einfache Maßnahmen wie das regelmäßige Säubern der Kontakte mit einem fusselfreien Tuch machen einen größeren Unterschied, als viele denken. Akkus altern mit – gönn ihnen vernünftige Ladezyklen und kühle Lagerung.

Richtig teuer wird’s, wenn Displays, Schalter oder Steuerkreuze den Geist aufgeben. Achte darauf, dass du deine Kamera vor Stößen schützt, besonders bei Shootings on location oder Reisen. Ein solider Kamerarucksack ist Pflicht, keine Extras.

Viele Modelle aus dem Hause Canon oder Nikon bieten eine solide Ersatzteilversorgung selbst nach Jahren. Trotzdem: Je neuer das Modell, desto einfacher und günstiger ist meist die Reparatur. Bei Gebrauchtkauf checke immer Verschlussanzahl, Objektivanschluss und zukünftige Ersatzteilverfügbarkeit. Nichts ist nerviger, als plötzlich ohne Service dazustehen, wenn ein winziges Bauteil versagt.

Wer aus seinem Equipment das Maximum rausholen will, sollte auf regelmäßigen Service setzen – einmal pro Jahr reicht meistens aus, wenn du intensiv fotografierst. Viele Fachhändler bieten günstige Checks an, oft sogar inklusive Sensorreinigung. Das verhindert nicht nur teure Schäden, sondern sorgt auch dafür, dass du das Beste aus deinen Fotos rausholst.

Merke dir: Je mehr du über die typischen Verschleißstellen deiner Kamera weißt, desto günstiger und stressfreier bleibst du. Lieber vorausschauend pflegen, als später hohe Kosten oder Bildausfälle in Kauf nehmen!

Spiegelreflex vs. Spiegellos: Was in einer spiegellosen Kamera Verschleiß unterliegt

Spiegelreflex vs. Spiegellos: Was in einer spiegellosen Kamera Verschleiß unterliegt

Spiegellose Kameras sind bekannt für ihre geringere Größe und modernere Technik im Vergleich zu Spiegelreflexkameras. Trotz ihrer Vorteile haben auch spiegellose Kameras Verschleißteile, die mit der Zeit ihren Gebrauchswert verlieren können. In diesem Artikel werden die schwächsten Glieder in einer spiegellosen Kamera untersucht, darunter der Auslösermechanismus und der Bildsensor. Einige Tipps zur Verlängerung der Lebensdauer und zur optimalen Pflege werden ebenfalls vorgestellt, um das Beste aus Ihrer Canon oder Nikon Kamera herauszuholen.

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