Virgil Abloh ist mehr als ein Name in der Mode. Er hat gezeigt, wie man als Designer neue Maßstäbe setzt – und das nicht nur bei Kleidung. Seine Ideen prägen auch die Fotografie-Szene direkt. Viele Fotografen lassen sich heute von seinem Look, Gefühl für Details und seinem Umgang mit Street-Style inspirieren.
Was macht den Virgil-Abloh-Stil überhaupt aus? Vieles klingt einfach, ist aber revolutionär: klare Linien, Mut zur Lücke, keine Angst vor Bruch mit Konventionen. In der Modefotografie heißt das oft: ungewohnte Perspektiven, Authentizität statt Hochglanz, Schnappschuss-Feeling statt Studioshooting. Wer wirklich auffallen will, orientiert sich an diesen Prinzipien.
Guckt man sich Kampagnen von großen Marken und Streetwear-Labels an, erkennt man Ablohs Handschrift. Fotografen wählen Locations, die real wirken, nicht gekünstelt. Models schauen selten direkt in die Kamera – der Moment fühlt sich ehrlicher an. Genau das kannst du für deine eigenen Fotos nutzen: Bleib nah an echten Situationen. Stell niemanden aus – lass Geschichten durch Bilder erzählen.
Auch beim Thema Farben und Licht setzt Abloh Akzente. Starke Kontraste, ein bisschen Kante, keine übertriebene Nachbearbeitung – das kommt immer wieder vor. Statt Perfektion zählt das Gefühl. Diese Art, mit Bildern umzugehen, macht Fotos dynamischer und greifbarer.
Viele fragen sich, ob man so einen Stil kopieren sollte. Eher nicht – es geht eher um Haltung als um ein festes Rezept. Sei offen für Neues, misch Stile, traue dich, Regeln zu brechen. Das bedeutet manchmal: ein Bild ist technisch nicht perfekt, aber die Story drin ist stark.
Abloh selbst hat mit Künstlern, Fotografen und Musikern gearbeitet, die genau dieses freie Denken schätzen. Von Off-White-Kampagnen über gemeinsame Projekte mit Ikonen aus Hip-Hop und Kunst zieht sich sein Einfluss durchs Bild. Wer an Macher wie Tyler, the Creator oder Heron Preston denkt, sieht, was transmediales Arbeiten heute heißt.
Du willst dich weiter inspirieren lassen? Schau in aktuelle Magazine, verfolgt Modeaccounts auf Instagram, analysiere, wie Farben, Blickwinkel und Aussagen wirken. Teste, wie du Alltagssituationen spannender in Szene setzen kannst. So entwickelst du mit der Zeit deinen eigenen Look – mit einer guten Portion Abloh-DNA, aber immer individuell.
Am Ende bleibt der wichtigste Tipp: Lass dich nicht einschränken. Style, Fotografie, Design – alles kann miteinander verschmelzen. Virgil Abloh hat es vorgemacht. Nutzen wir seine Haltung: Mach, was dich bewegt, und zeig’s der Welt.
Dieser Artikel wirft einen Blick auf das Leben und Vermächtnis von Virgil Abloh, dem verstorbenen Modevisionär von Louis Vuitton. Er erforscht seinen Einfluss auf die Modeindustrie, seine bemerkenswertesten Kollektionen und die Reaktion der Modewelt auf seinen plötzlichen Tod. Wir tauchen ein in seine Karriere, vom Anfang seiner Reise bis hin zu seinen letztendlichen Errungenschaften und welchen bleibenden Eindruck er in der Mode hinterlassen hat.
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