Ein kurzer Blick auf Instagram reicht – gefühlt jeder zweite will heute Fotograf werden. Doch was passiert, wenn du den Sprung zum Profi wirklich wagst und dich offiziell bewirbst? Hier findest du Tipps und Einblicke, wie du schon mit deiner Bewerbung in der Fotografie-Welt auffällst.
Dein Portfolio ist entscheidend – und zwar mehr als der perfekte Lebenslauf. Arbeitgeber, Studios und Agenturen prüfen zuerst deine Bilder, erst später kommen formale Details zur Sprache. Es bringt mehr, ein ehrliches, vielseitiges Portfolio zu zeigen, als mit aufpolierten Fake-Projekten anzugeben. Zeig, was du wirklich kannst. Auch wenn du erst am Anfang stehst, sind natürliche Porträts, Reportagen aus dem Freundeskreis oder Moodshootings wichtiger als gestellte Stockfotos.
Der Lebenslauf muss bei einer Fotografen-Bewerbung klar, aber kein Roman sein. Praktika bei kleinen Fotostudios, Nebenjobs bei Hochzeiten oder freie Projekte kommen gut an. Aber niemand erwartet, dass du mit 20 schon Mode-Editorials für Vogue produziert hast. Hauptsache, du zeigst, dass du dranbleibst und offen bist, Neues zu lernen.
Oft unterschätzt: Ein kurzes Motivationsschreiben bringt dich nach vorne. Schreib authentisch, warum du Fotos machst und was dich bei dieser Stelle reizt. „Ich liebe kreative Aufgaben“ liest jeder Chef zehnmal am Tag. Mach’s konkreter! Zum Beispiel: „Mich reizt Modefotografie, weil sie echtes Teamwork zwischen Styling, Set und Kamera braucht – genau das fehlt mir im Alleingang daheim.“
Online-Bewerbungen sind heute Standard. Ob per Website-Formular, E-Mail oder doch per Social Media DM – mach es dem Empfänger so leicht wie möglich. Will jemand per Mail Beispiele? Häng nicht die ganze DropBox an, sondern pack einen kompakten PDF-Auszug rein und schick einen Link zu deiner Homepage oder Instagram-Galerie. Große Bildmengen nerven – Qualität zählt, nicht Quantität.
In der Fotografie zählt Sympathie oft genauso viel wie Skills. Viele Chefs suchen junge Talente, die ins Team passen und mitdenken. Zeig bei der Bewerbung also, wer du bist. Lass deine Mails nicht wie Baukasten-Mails klingen, mach ruhig einen lockeren, ehrlichen ersten Eindruck. Keine Angst, du musst kein Lautsprecher sein, aber ehrliche Persönlichkeit überzeugt immer.
Zu guter Letzt: Die Branche ist voll und der Einstieg manchmal zäh. Bleib dran, lerne Fehler als Chance sehen und baue dir ein eigenes Netzwerk auf. Viele Aufträge laufen über Kontakte und Empfehlungen – schon im Bewerbungsprozess kann das persönliche Nachfassen den Unterschied machen.
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Du willst als Fotograf durchstarten, weißt aber nicht, wie du an deinen ersten Job kommst? Hier findest du ehrliche Tipps, wie du dein Portfolio baust, Kontakte knüpfst und die richtigen Aufträge an Land ziehst. Erfahre, wie du dich von der Masse abhebst und typische Fehler vermeidest. Dieser Artikel macht den Einstieg in die Fotografie als Beruf deutlich leichter. Lass dich von konkreten Beispielen und Strategien inspirieren.
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