Gute Eventfotos bleiben im Kopf – und oft auch auf Insta & Co. Willst du wissen, wie Profis aus jeder Party, Konferenz oder Hochzeit das Maximum rausholen? Hier bekommst du das geballte Know-how, das du wirklich im Feld gebrauchen kannst.
Die beste Kamera für Eventfotografie? Viele schwören auf Modelle von Canon und Nikon. Warum? Die Dinger sind schnell, robust und bieten eine top Bildqualität – gerade bei schlechten Lichtverhältnissen, wie du sie auf Events oft findest. Im Zweifel nimm lieber ein lichtstarkes Objektiv mit, als dich auf hohe Megapixel-Zahlen zu versteifen. Oft sind z.B. 24-70mm oder 50mm Festbrennweiten der Sweetspot für die meisten Events. Willst du wissen, welche Kamera für dich passt? Check unseren Vergleichsartikel, der genau das aufdröselt.
Blitz oder lieber ISO hochziehen? Kommt drauf an! Direktes Blitzen killt die Stimmung (niemand steht auf Gesichter wie im Passfotoautomaten). Besser: Ein Aufsteckblitz sanft von der Decke reflektieren oder mit höherer ISO arbeiten – moderne Kameras können da einiges retten, ohne dass das Bild nach Kartoffel aussieht.
Du kannst nicht zaubern, aber du kannst antizipieren. Wer als Eventfotograf rumsitzt, verpasst Momente. Positionier dich clever – z.B. bei Reden immer leicht seitlich, damit du Redner und Reaktionen der Gäste einfangen kannst. Bleib beweglich, rechne damit, dass Menschen spontan lachen, tanzen, pöbeln – genau dann entstehen die besten Shots. Einfach: Immer vorausdenken, wo gleich die Post abgeht.
Licht ist das halbe Foto – aber nicht jede Location spielt da mit. Viele Hotels, Clubs oder Messen setzen auf schummrige Spots oder wildes Bühnenlicht. Gewöhne dich daran und taste öfter mal den Weißabgleich an. Mut zur Nachbearbeitung? Aber sowas von! Ein ehrlicher Fotograf weiß: Ohne RAW-Konvertierung und Nachbearbeitung geht bei Eventaufnahmen schnell die Dynamik flöten.
Kennst du die goldene Regel? Niemals nur Hauptpersonen fotografieren! Schnapp dir Action, stille Momente, kleine Deko-Details oder die Caterer beim Aufbau. Diese Shots erzählen die wahre Story des Events. Viele Auftraggeber feiern Details und Close-ups, die jenseits der Standardgruppenbilder sind.
Und jetzt mal ehrlich: Vorbereitung schlägt späte Reue. Schau dir vorher Locationpläne an, check den Ablauf und – falls möglich – sprich kurz mit dem Auftraggeber. Wer weiß, ob nicht Oma Erna ganz dringend auf´s Bild will oder ob irgendwann ein Feuerwerk gezündet wird.
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In diesem Artikel geht es um die Bezahlung von Fotografen auf der Fashion Week. Ich erkläre, wie die Bezahlstrukturen aussehen, welche Faktoren die Vergütung beeinflussen und gebe Tipps, wie man als Fotograf in diese aufregende Welt eintreten kann. Ebenfalls werden die Herausforderungen und Belohnungen des Berufs beleuchtet.
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