Du willst mit Fotografie Geld verdienen und fragst dich, wie du an deine ersten Kunden kommst? Ohne People Skills, Mut und etwas Strategie geht es nicht – aber das schafft wirklich jeder. Vergiss Visitenkartenstapel auf Veranstaltungen – heute läuft vieles smarter.
Baue zuerst ein knackiges Portfolio auf. Egal, ob du noch am Anfang stehst – auch frei geschossene Projekte, Shootings mit Freunden oder kleine Jobs aus dem Freundeskreis zeigen, was du kannst. Präsentier deine Arbeiten sauber sortiert und klar auf einer Website oder Social Media. Potenzielle Kunden sehen auf einen Blick, was sie erwartet und ob ihr Stil zu deinem passt. Zeige nicht alles, nur das Beste! Nichts schreckt mehr ab als 20 ähnliche Porträts ohne Abwechslung.
Nächster Schritt: Sichtbar werden! Instagram ist in der Fotoszene Pflicht, aber unterschätz Facebook-Gruppen, LinkedIn oder spezialisierte Online-Foren nicht. Poste aktiv, kommentiere bei anderen Fotografen oder Models und mache dich so bemerkbar. Netzwerken passiert immer öfter online – aber antworte auf Rückfragen schnell und freundlich. Gerade Einsteiger gewinnen so ihre ersten echten Kunden.
Suchst du nach Aufträgen? Plattformen wie „dasauge“, „Freelance.de“ oder regionale Facebook-Gruppen für Kreativschaffende bieten jede Woche neue Gelegenheiten. Melde dich mit einem kurzen, sympathischen Text – Business-Deutsch und Angeberei schrecken Leute eher ab. Im Erstkontakt zählt Offenheit und der Wille, auf Kundenwünsche flexibel einzugehen.
Erfahrungsgemäß geht nichts über Mundpropaganda. Bitte deine zufriedenen Kunden nach Abschluss eines Shoots um eine ehrliche Empfehlung oder Bewertung – gerne auch mit Foto auf deren Social Media. Oft springt dabei direkt der nächste Job heraus. Gönn dir auch mal eine kleine kostenlose Aktion, z.B. ein Shooting-Gewinnspiel, das viele teilen. So landest du kostenlos auf den Bildschirmen potenzieller Neukunden.
Wenn du noch wenig Erfahrung mit Preisen hast: Sprich offen über dein Honorar, biete aber für die ersten Jobs einen kleinen Rabatt an oder stelle flexible Paketpreise zusammen. Viele Kunden schätzen Klarheit und Ehrlichkeit. Lieber einen fairen Startpreis als unrealistische Hochglanzpreise verlangen und niemand bucht dich.
Was machen die Profis anders? Sie zeigen Persönlichkeit – in Stories, im About-Me, sogar in ihren Mails an Interessenten. Niemand bucht einen anonymen Fotografen, der sich versteckt. Zeig, wer du bist! Je persönlicher dein Auftritt, desto eher erinnert man sich an dich. So baust du Vertrauen auf – und das ist die Basis für jeden Auftrag.
Also: Hab Mut, mach dich sichtbar, sprich offen über dein Können – und frage immer nach Empfehlungen. So gewinnst du Schritt für Schritt deine ersten zahlenden Kunden und baust dir einen festen Kundenstamm auf.
Wie landen Fashion Fotografen eigentlich neue Aufträge? Der Artikel zeigt praktische Wege von Social Media bis zu guten alten Empfehlungen. Er erklärt, wie man sein Portfolio clever einsetzt und worauf es beim Netzwerken ankommt. Ganz ehrlich: Ohne die richtigen Kontakte läuft kaum etwas. Wer wissen will, worauf wirklich geachtet wird, findet hier echte Tipps für mehr Erfolg.
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